Perserkatzen vom Glitzerbach

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Bachblüten

Dr. Edward Bach, ein englischer Arzt, entwickelte die Bach-Blütentherapie. Aus den Blüten ungiftiger Blumen, Bäume und Sträucher entwickelte er 38 heilsame Essenzen, die die Selbstheilungskräfte aktivieren und negative Seelenzustände beheben.
Über die Wirksamkeit teilen sich die Meinungen, doch gerade bei Tieren haben bereits viele Menschen sehr positive Erfahrungen mit Bachblüten gemacht. Die Bach-Blütentherapie ersetzt zwar bei Krankheiten oder Notfällen auf keinen Fall den Tierarztbesuch, kann jedoch zur Unterstützung und Nachbehandlung sehr hilfreich sein.
Diese Naturheilmittel können bei unzähligen Fehlverhalten bei Katzen helfen, wie z.Bsp.: Verhaltensstörungen, Unsauberkeit, Angst, Agressionen, Gewöhnung zweier Katzen aneinander, Stress-Situationen, Putzsucht und noch vielem mehr. Um die richtigen Bachblüten zu finden, muss man den Ursachen für das Problem auf die Spur kommen, und die Lebensumstände der Katze genauer unter die Lupe nehmen.

Dosierung

Erwachsene Katzen erhalten 4x täglich 4-5 Tropfen
Jungtiere erhalten 4x täglich 2-3 Tropfen
Neugeborene erhalten 4x täglich 1-2 Tropfen

bis zum Verschwinden der Symptome

Sollte sich die Katze nichts eingeben lassen kann man die Tropfen aus der Einnahmeflasche auch auf dem Stirnbereich zwischen den Ohren verreiben oder einige Tropfen auf das Vorderpfötchen geben, sodass die Katze diese beim Putzen aufnimmt. Bachblüten können ebenso mit Leckerchen, Futter, Trinkwasser etc. gegeben werden. Es wird empfohlen jedoch nicht mehr als 6 Blütenessenzen zu verabreichen.

Beschreibung der einzelnen Bachblüten

AGRIMONY (Odermennig) Katzen die Ruhe und Harmonie lieben, die sie auch als kranke Tiere versuchen aufrecht zu erhalten. Sie sind trotz Krankheit hektisch, unruhig, unausgeglichen und nutzen übermäßige Aktivitäten als Verdrängungsmechanismus.
ASPEN (Zitterpappel) Sensibelchen mit starker Schreckhaftigkeit und vielen kleinen Ängsten deren Grund meist schwer zu bestimmen ist. Sie schlafen unruhig, schreien viel wenn sie allein gelassen werden und sind oft geräuschempfindlich.
BEECH (Rotbuche) Katzen sind intolerant und streiten gern. Sie sind aggressiv gegenüber Artgenossen und Menschen. Katzen werden aus Protest gerne unsauber, beissen oder kratzen.
CENTAURY (Tausendgüldenkraut) Katzen sind willensschwach, unterwürfig und lassen sich alles gefallen. Centaury brauchen Katzen zur Stärkung der Willenskraft.
CETRATO (Bleiwurz) Katzen sind unsicher, unentschlossen, zögerlich und zeigen wenig Eigeninitiative. Sie ahmen oft das Verhalten anderer Artgenossen nach und haben wenig Vertrauen in sich selbst. Katzen haben Trennungsängste.
CHERRY PLUM (Kirschpflaume) Katzen stehen unter starker Spannung, sind unruhig, reagieren plötzlich aggressiv und sind dann nicht ansprechbar. Die Augen stehen weit auf und sind starr, Ursache sind unterdrückte Ängste. Katzen zeigen auch eine Neigung zu Panikreaktionen.
CHESTNUT BUD (Knospe der Rosskastanie) Katzen sind unfähig, aus Erfahrungen zu lernen. Ihnen passieren immer wieder die gleichen Unfälle und Missgeschicke. Ihre Lernfähigkeit ist eingeschränkt.
CHICORY (Wegwarte) Katzen können sehr mütterlich sein, übertreiben es aber. Anderseits steht Chicory für Egoismus. Katzen wollen immer im Mittelpunkt stehen, sind besitzergreifend, aufdringlich und reagieren bei Zurückweisung lange beleidigt. Auch können sie mit Zerstörung reagieren, sind selbstbewust und bei Krankheit sehr wehleidig.
CLEMATIS (weisse Waldrebe) Katzen sind schläfrig, abwesend, interesselos, verträumt und bei Krankheit apathisch. Clematis hilft kleinen Träumerchen unter den Samtpfoten zu mehr Realitätssinn.
CRAB APPLE (Holzapfel) Katzen putzen und kratzen sich mehr als normal, häufig ist kein Grund dafür vorhanden. Crabe Apple lenkt übertriebene Putz- und Reinlichkeitssucht von oft unruhig wirkenden Katzen wieder in normale Bahnen.
ELM (Ulme) Katzen sind überfordert, z.Bsp. mit der Aufzucht der Jungen; sind lustlos, wirken traurig oft auch niedergeschlagen und erschöpft.
GENTIAN (Herbstenzian) Katzen sind misstrauisch, lassen sich nicht anfassen, haben Probleme mit neuen Situationen und sind schnell entmutigt. Sie sind nachtragend, leicht beleidigt aber auch intelligent und sensibel. Ursachen ihres Zustandes sind oft Verlust des Partners oder schlechte Erfahrungen.
GORSE (Stechginster) Katzen sind müde und resigniert, sie scheint kraftlos, ist ungepflegt, fressen und trinken nicht mehr und können unsauber sein. Gorse verleiht der Katze neue Hoffnung in scheinbar auswegslosen Situationen. Oft sind dies Tiere, die viele Besitzer hatten.
HEATHER (Schottisches Heidekraut) Katzen sind aufdringlich und anlehnungsbedürftig. Sie können nicht allein sein, darauf können sie mit Unsauberkeit reagieren. Katzen sind egoistisch, unsicher, intelligent, wehleidig bei Krankheiten. Sie neigen zum Simulieren. Ihr Verhalten ist oft Folge einer Trennung.
HOLLY (Stechpalme) Katzen sind aggressiv, meist weil es nicht nach ihrem Willen geht. Auch sind sie eifersüchtig auf ganz bestimmte Tiere oder Menschen. Sie können auch unsauber werden, unzufrieden, misstrauisch, launisch, boshaft, ungeduldig.
HONEYSUCKLE (Jelängerjelieber) Katzen haben Heimweh und können den Wechsel nicht verkraften. Sie verkriechen sich, wollen nicht fressen, jammern oder suchen nach dem Fehlenden. Honeysuckle hilft Heimweh zu überwinden, nach Orts- oder Besitzerwechsel.
HORNBEAM (Hainbuche) Katzen sind kraft- und energielos, wirken müde,schlapp und motivationslos. Sie lassen sich nur schwer zum Spielen animieren. Bereits erste Krankheitsanzeichen schwächen die Tiere extrem und die Genesung dauert sehr lange.
IMPATIENS (Drüsentragendes Springkraut) Katzen sind ungeduldig, hektisch und können dabei auch agressiv werden. Ferner sind sie unruhig, nervös und ständig in Bewegung, fressen hastig und erbrechen das Futter wieder.
LARCH (Lärche) Katzen haben kein Selbstvertrauen, fühlen sich minderwertig. Trauen sich erst an den Fressnapf, wenn alle anderen gefressen haben. Werden sie angegriffen, fliehen sie. Sie sind unsicher, wenn sich was ändert.
MIMULUS (gefleckte Gauklerblume) Katzen sind ängstlich und scheu. Haben Angst vor bestimmten Situationen oder Personen/Artgenossen. Katzen verstecken sich gerne, sind übervorsichtig, geräuschempflindlich.
MUSTARD (Ackersenf) Katzen sind plötzlich apathisch, schlafen viel, haben kein Interesse an der Umwelt. Sie verkriechen sich und laufen langsam. Vorsicht: Es könnte sich eine Krankheit entwickeln oder entwickelt haben!
OAK (Eiche) Für Kämpfernaturen, die scheinbar nie aufgeben, auch wenn sie sich an die Grenzen ihrer Kräfte begeben.
OLIVE (Olivenbaum) Katzen sind völlig erschöpft, sind apathisch und schlafen viel. Dieser Zustand tritt ein z.Bsp. nach der Geburt, nach langer Krankheit, bei alten Katzen, Wachstumsstörungen, junger Tiere, Mangelerscheinungen, nach langer Überforderung, nach langer Medikamentaneingabe. Olive dient der Stärkung und Erholung.
PINE (Schottische Kiefer) Katzen sind unterwürfig, ängstlich, sensibel. Sie werden von anderen Katzen gerne verprügelt und wehren sich nicht. Katzen brauchen viel Zuwendung, ihre Körperhaltung ist oft geduckt, sie verkriechen sich. Aus Angst, nicht aus Protest, sind sie unsauber.
RED CHESTNUT (Rote Kastanie) Für Katzen die eine zu starke Verbindung zu einem Artgenossen oder Menschen haben, und nicht loslassen können. Bei Abwesenheit dieser schreien oder weinen sie und sind unruhig. Sie können aus Angst heraus aggressiv werden.
ROCK ROSE (gelbes Sonnenröschen) Katzen sind vor Angst wie von Sinnen, sie sind vor Panik nicht mehr ansprechbar, sie können auch aggressiv reagieren. Angst haben diese Katzen in konkreten Situationen wie: Silvester, Gewitter, Unfall oder bei einem Kampf. Rock Rose ist das Mittel gegen Schock.
ROCK WATER (Quellwasser) Katzen haben feste Gewohnheiten und haben Probleme mit Veränderungen und Anpassungsprobleme. Bei alten Tieren tritt Altersstarrsinn auf, sie laufen steif und sind verspannt, ihr Fell kann struppig und stumpf sein. Unterstützende Anwendung bei Arthrosen, Fellwechsel, Verstopfung und Verspannung.
SCLERANTHUS (einjähriger Knäuel) Katzen zeigen Stimmungsschwankungen. Mal sind sie lieb, mal aggressiv, mal fressen sie gut, mal nicht. Ihre Stimmung kann von jetzt auf gleich umschlagen. Sie wirken oft unsicher und unentschlossen. Sie haben keine Ausdauer und sind unkonzentriert.
STAR OF BETHLEHEM (Doldiger Milchstern) Katzen haben ein psychisches oder körperliches Trauma noch nicht überwunden. Sie sind traurig, fühlen sich verlassen, können unsauber werden. Die Blüte hilft, schlechte Erfahrungen besser zu verkraften.
SWEET CHESTNUT (Edel-oder Esskastanie) Für Tiere in extremer psychischer Belastung, die Grenze des Ertragbaren ist erreicht. Katzen sind erschöpft, ziehen sich zurück, pflegen sich nicht mehr und können auch unsauber werden. Ihr Zustand ist akuter und tiefgreifender als bei GORSE.
VERVAIN (Eisenkraut) Katzen sind of hyperaktiv, schlafen wenig; werden agressiv wenn andere nicht mit ihnen spielen wollen, zerstören viel. Sie bekommen nie genug und überfordern sich dadurch, sind willenstark und übereifrig, alles soll nach ihrem Kopf gehen.
VINE (Weinrebe) Katzen sind dominant und ehrgeizig. Sie versuchen ständig ihren Willen durchzusetzen, ordnen sich nicht unter, Futter und Spielzeug wollen sie für sich haben. Stellt sich ihnen jemand entgegen werden sie aggressiv, auch streiten und kämpfen sie gerne. Da sie dauernd ihren Platz behaupten wollen, wirken sie angespannt.
WALNUT (Waluss) Katzen reagieren sensibel auf Veränderungen z.Bsp.: Umzug, neuer Besitzer, neue Katze. Sie können mit Unsauberkeit reagieren. Aber auch Geburt, Kastration und Ähnliches können psychische Veränderungen hervorrufen.
WATER VIOLET (Sumpfwasserfeder) Katzen sind unnahbar und hochmütig. Sie sind Einzelgänger, lassen sich nicht gerne anfassen und streicheln. Wenn sie krank sind möchten sie allein sein, wenn man zu aufdringlich wird reagieren sie mit Aggression. Von sich aus nehmen sie kaum Kontakt auf, auch liegen sie gerne hoch.
WHITE CHESTNUT (gewöhnliche Rosskastanie) Katzen sind unausgeglichen und unruhig. Sie wirken angespannt, gleichzeitig geistesabwesend, unaufmerksam, unkonzentriert. Sie sind leicht beleidigt und nachtragend. Die Blüte hilft, psychische Blockaden aufzuheben.
WILD OAT (Waldtrespe) Katzen sind intelligent, wollen zuviel auf einmal, fressen wenig, scheinen unzufrieden, launisch, gelangweilt. Sie können zerstörerisch sein und Unverdauliches fressen.
WIDE ROSE (Heckenrose) Katzen sind apathisch, fressen, trinken und pflegen sich nicht mehr. Sie haben sich aufgegeben. Wilde Rose ist die Blüte der Resignation. Diese Blüte passt meist bei alten oder sehr kranken, auch chronisch kranken Katzen.
WILLOW (Weide) Katzen sind schlecht gelaunt, unzufrieden, fauchen häufig, sind schnell beleidigt und nehmen alles übel. So fordern sie Zuwendung ein, sind dann aber nicht zufrieden obwohl sie diese bekommen.
RESCUE (Notfalltropfen) Für körperliche und seelische Hilfe bei plötzlichen Notsituationen. Die Tropfen können (Normaldosierung 4 Tropfen) direkt aus der Vorratsflasche ins Mäulchen gegeben werden.