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Was Sie unbedingt vor der Anschaffung einer Rassekatze wissen
sollten....
Grundsätzlich sollte man nicht die erst beste Katze
der gewünschten Rasse kaufen.
Nehmen Sie sich also viel Zeit beim Katzenkauf, schließlich werden Sie mit Ihrem zukünftigen Hausgenossen vermutlich viele
Jahre Ihres Lebens verbringen.
Wenn Sie sich für einen Züchter Ihrer Wahl entschieden haben, nehmen Sie zunächst Kontakt mit ihm
auf. Machen Sie sich vorher eine Frageliste, was Sie an Informationen über den Züchter und dessen Zucht wissen möchten.
Wenn der Züchter Ihr Interesse geweckt hat, vereinbaren Sie als nächstes einen Besuchstermin. Bitte vermeiden Sie jedoch
Besuche von mehreren Züchtern hintereinander oder über den Tag verteilt. Denn es ist durchaus möglich, dass Bakterien und
Viren von außerhalb an Schuhen, Kleidern oder Händen von A nach B verschleppt werden. Dieses kann für
Jungtiere ein enormes Gesundheitsrisiko bedeuten, da deren Immunsystem sich erst richtig ausbilden muss damit der Körper
geschützt werden kann.
In einer seriösen Zucht sollten alle Katzen in einem sauberen und gepflegten Zustand sein. Die Katzen sollten nicht in ein
Zimmer weggesperrt sein, sondern sich in der ganzen Wohnung frei bewegen können. Keine Käfighaltung!!!! Ebenso sollte die
Zucht nicht mit Tieren überfüllt sein und Katzen nicht mehr als 1-2 Würfe im Jahr haben. Ein seriöser Züchter lässt bei seinen
Tieren jährliche Impfungen und Gesundheitschecks durchführen.
So mancher Katzenliebhaber wird sich nun vor dem Kauf einer Rassekatze fragen, wieso er viele hundert Euro
für ein sogennantes Liebhabertier hinlegen soll, wo er doch weder züchten noch ausstellen möchte und der Stammbaum
eh nur in der Schublade landet.
Braucht eine Rassekatze also
Papiere??
Ein Stammbaum gehört zu jeder Rassekatze, wie der Personalausweis zu uns Menschen.
Wie oft schauen Sie sich ihre Geburtsurkunde oder ihren Fahrzeugbrief an?
Nie, er liegt in der Schublade und verstaubt. Ist aber trotzdem wichtig!
Ein Stammbaum garantiert, dass ein
Jungtier aus einer kontrollierten Zucht stammt, die Elterntiere gesund sind und nicht ausgebeutet werden. Ebenso hilft
ein Stammbaum dem jeweiligen Züchter dabei, die Vorfahren
zu überschauen und optimale Verpaarungen für gesunde Nachkommen zu planen. Ohne Stammbaum ist Inzest in der Verpaarung nicht
auszuschließen, da der Verwandtschaftsgrad der Tiere untereinander nicht festzustellen ist. Auch können Tiere ohne Papiere aus den
wildesten Verpaarungen stammen, untypische Wesensmerkmale aufweisen, werden oft viel zu früh abgegeben und meistens zu
Dumpingpreisen angeboten.
Viele sind sich nunmehr einig, dass Züchter sich an ihren Kitten nur eine goldene Nase verdienen wollen, dem ist jedoch nicht so!!!
JEDER seriöse Katzenzüchter der einem Verein angehört unterliegt dessen Zuchtrichtlinien die sich am Wohle der Katze
orientieren und für die Tierschutz kein Fremdwort ist. Nicht nur das
Mindestalter für die Erstdeckung des Muttertieres sondern auch die Häufigkeit der zugelassenen Deckungen (dadurch werden sinnlose
Vermehrungen und Ausbeutung des Muttertieres vermieden) und das Abgabealter der Jungtiere werden vorgeschrieben.
Somit versucht man hier die besten Möglichkeiten für einen rundum guten Start in das neue Katzenleben zu gewährleisten.
Viele Komponenten müssen ebenso in einer Zucht bedacht werden: Deckkatergebühren, spezielles Aufzuchtsfutter,
Impfungen / Entwurmungen, Papiere, Tierarztkosten für Gesundheits-Checks (evtl. Kosten bei Komplikationen nicht mit
inbegriffen!!).......etc.
Spätestens an dieser Stelle müsste nun klar sein, dass eine artgerechte Haltung und Aufzucht von Rassekatzen
seinen Preis hat, und warum ein Stammbaum dazugehört.
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